Über uns

Talentförderung im Sarneraatal
Das Team Obwalden ist ein Verein, der von den sechs Fussballvereinen im Sarneraatal (FC Alpnach, FC Giswil, FC Lungern, FC Sachseln, FC Sarnen und FC Kerns) getragen wird. Das Ziel des Vereins ist die Förderung talentierter Junioren und Juniorinnen um ihnen den späteren Sprung in die höchstklassierte Aktivmannschaft im Kanton (momentan 2. Liga) oder gar zum FC Luzern möglich zu ermöglichen. Mit qualifizierten Trainern, zwei technischen Leitern sowie einem koordinierenden Präsidium verfügt man über die nötigen Strukturen für eine zielführende Förderung der Junioren und Juniorinnen.
In einem Umfeld mit einigen Zielkonflikten versucht das Team Obwalden einen Weg zu gehen, den für alle Beteiligten vertretbar und schlussendlich im Sinne aller Vereinen und der Junioren ist. Mit der Zuweisung jeder Mannschaft zu einem Stammverein soll eine gewisse Regelmässigkeit geschaffen werden und gleichzeitig alle Sportplätze mit ihren Vereinslokalen gleichermassen ausgelastet werden. Durch die Nähe zur höchstklassierten Aktivmannschaft sind die A-Junioren beispielsweise beim FC Sarnen angesiedelt. Eine Koordination von den Eltern für den Transport der Junioren und Juniorinnen zu ihren Trainingsplätzen ist damit nötig und leider nicht umgehbar.

Übersicht Altersstufen
— A Junioren > 11er Fussball (die ältesten Junioren)
— B Junioren > 11er Fussball
— C Junioren > 11er Fussball
— D Junioren (UN13) > 9er Fussball
— D Junioren (UN12) > 9er Fussball

Im Gegensatz zu den Aktivmannschaften, werden bei den Junioren die Stärken der Mannschaften halbjährlich angepasst, um den Junioren nicht die Freude am Fussball zu nehmen. Diese Bereinigung erfolgt wie oben angesprochen jeweils nach der Frühlingsrunde im Juni und nach der Herbstrunde im November. Die beste Mannschaft steigt für die nächste Periode in die nächst höhere Stärkeklasse auf und die schlechteste Mannschaft (evtl. auch die zweitschlechteste) steigt in die nächst tiefere Stärkeklasse ab.
Es gibt ab den C-Junioren die folgenden vier Stärkeklassen:
— Coca Cola League (die stärkste Klasse)
— 1. Stärkeklasse
— 2. Stärkeklasse
— 3. Stärkeklasse
Bei den D-Junioren gibt es die Stärkeklasse 3 bis Elite.
Die Philosophie des Team Obwalden sieht vor, dass die Kinder am Fussball Spass haben sollen. Gleichzeitig sollen sie jedoch auch gefördert werden. Es macht für uns keinen Sinn, wenn eine Mannschaft nur immer mit extrem hohen Tordifferenzen gewinnt. In einem solchen Fall soll ein Aufstieg in die höhere Stärkeklasse angestrebt werden. So können die Kinder ihrem Können gerecht Fussball spielen und zudem profitieren sie noch mehr. Ein möglicher Aufstieg wird immer nur in Absprache mit den Trainern, den Sportchefs und dem Vorstand vollzogen. Da sich innerhalb von nur einem halben Jahr in einer Mannschaft enorm viel ändern kann, ist die Einschätzung enorm schwierig. Fehler können passieren. Es kann vorkommen, dass eine Mannschaft aufsteigt und dann überfordert ist. Das Team Obwalden ist bemüht dies zu verhindern und überprüft die Mannschaftseinteilungen deshalb regelmässig.

Geschichtlicher Abriss
Die Anfänge des Team Obwalden
Im Jahr 2002 hat Markus Berwert zusammen mit den Fussballvereinen des Kantons Obwalden (ausgenommen Engelberg) ins Leben gerufen. Damals war das einzige Ziel die Förderung der besten Junioren in einer Mannschaft pro Altersstufe. Aus praktischen Gründen hat man im ersten Jahr einzig auf der Stufe der C-Junioren ein Team Obwalden geführt. Nach dem Anfangsjahr wurde dann auch eine B-Junioren-Mannschaft gegründet. In dieser Zeit spielten einzig die stärksten Spieler in diesen Mannschaften. Dementsprechend konnte man auch in den hohen Stärkeklassen spielen (1. Stärkeklasse, Promotion und Coca-Cola Junior League). Im Laufe der Zeit musste von den Fussballvereinen festgestellt werden, dass es in den einzelnen Altersstufen zunehmend weniger Juniorinnen und Junioren hat. Schon bald waren die Vereine gezwungen, miteinander zusammen zu arbeiten und einzelne Mannschaften zusammen zu führen. Anfangs war das Problem vor allem in den Altersstufen der A- und B-Junioren spürbar. Später breitete sich diese Problematik auch auf die jüngeren Altersstufen aus. Der Ursprung dieser Verhältnisse lag ganz einfach darin, dass allgemein weniger Kinder pro Jahrgang vorhanden waren (schwindende Geburtenrate) und diese Kinder im Vergleich zu früher schlicht mehr Möglichkeiten zur Ausübung von ihren Hobbies hatten (Musik, Unihockey, Volleyball, Reiten, usw.). Den vier Stammvereinen wie dem FC Kerns, FC Sachseln, FC Lungern und FC Giswil war es somit nicht mehr möglich, in allen Altersstufen eigene Mannschaften zu führen.

Öffnung zum Breitenfussball
Um auf dieses Problem zu reagieren kam es im Fühjahr 2012 deshalb zur Gründung des eigenständigen Vereines Team Obwalden, indem man die Kräfte der vier Stammvereinen bündeln wollte. Das Team Obwalden war nicht mehr nur im Förderfussball, sondern auch im Breitenfussball und umfasste von da an über 170 Junioren.
Durch diese Massnahme konnte man sicherstellen, dass auch alle Fussballverrückten Junioren ihren Fussball spielen konnten.

Aufnahme des FC Sarnen und FC Alpnach
Um eine noch bessere Koordination der fussballbegeisterten Mädchen und Jungs gewährleisten zu können, wurde schon seit der Gründung des Team Obwalden das Ziel verfolgt, sämtliche sechs Vereine des Sarneraatals ins Team Obwalden zu integrieren. Ende 2015 konnten erfolgreiche Gespräche mit dem FC Alpnach und FC Sarnen zur Aufnahmen ins Team Obwalden geführt werden, sodass ab Sommer 2016 alle Vereine des Sarneraatals in die Strukturen des Teams integriert waren.
Diese Integration der beiden Vereine und die damit einhergehende Vergrösserung des Spielerpools erlaubte es dem Obwaldner Juniorenfussball wieder, gezielter Talentförderung vom Breitenfussball zu trennen. Das Team Obwalden wurde von da an wieder zum Gefäss für Förderfussball und stellt den Vereinen nun eine Plattform für den Spieleraustausch zur Verfügung. Durch Spielgemeinschaften (z.B. FC Giswil / FC Lungern) sollen somit weiterhin alle Junioren und Juniorinnen, egal auf welchem Niveau, zum Fussballspielen kommen.

Organigramm

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